... es war einmal...

Eine kleine Laterne schaukelt lautlos über dem Arbeitstisch der römischen Metallgießerei des Marcus Invidurus. Geschäftiges Treiben herrscht auf der Straße, und manchmal fallen neugierige Blicke der Passanten auf die seltsamen Werkzeuge. Auf dem einfachen Arbeittisch stapeln sich Modelle, Formsand, Bienenwachs und andere ausgefallene Materialien,  die hier für die unterschiedlichen Gusstechniken benötigt werden.

Die Tür öffnet sich knarrend. Etwas gedankenverloren setzt der Bronzegießer seinen Fuß über die hölzerne Schwelle. In seinen Fingern dreht er langsam ein kleines Gussstück, noch schmutzig von der Form und mit verbrannter Oberfläche, unscheinbar und hässlich. Es  ist die Ausbeute von vielen Stunden. 
Jemand, der nicht mit der schweren Arbeit der Bronzeschmiede vertraut ist, ahnt nicht, welch Aufwand dahinter steckt, und wie viel Arbeit noch auf dem Weg zum fertigen Stück zu bewältigen ist. 
Hinter der  Werkstatt verrichtet  ein Römer die monotone Arbeit an den Blasebälgen. Er pumpt unter Beobachtung eines Soldaten aus dem nahegelegenen Kastell  mühsam Luft in das mit weißer Flamme brennende Feuer, um die Tiegel für den nächsten Arbeitsgang anzuwärmen. Schweißperlen glänzen auf der Stirn, und die Kleidung ist fleckig vom Kohlenstaub. Daneben liegt die zerbrochene Form, in der eben noch der Rohling einer reich verzierten Gewandnadel geboren wurde. 
Hinter ihm auf der weißen Hauswand springt den Passanten eine große Inschrift ins Auge, mit der Cnaeus Alleius Nigidius für die Ausrichtung von Gladiatorenkämpfen in der Arena wirbt und sich damit für seine Wahl zum Duumvir empfehlen möchte.  Ein Witzbold hat darüber mit schnellen Strichen die Karikatur eines Kämpfers auf den Putz gemalt.
Als der Arbeiter die Blasebälge für einen Moment ruhen lässt, um sich mit dem Handrücken über die Stirn zu streichen, hört man das Feilschen der Kunden, die mit kritischem Blick die fertigen Schmuckstücke begutachten. Während ein älterer Mann einen schönen Anhänger für seine Frau sucht, diskutieren zwei Legionäre lautstark über die prunkvollen Gürtelplatten in der Auslage vor dem Laden.
 Man könne den Sold auch sinnvoll anlegen, sagt der eine, während der andere auf die frivolen Bordellmarken schielt, die ein schnelles Vergnügen versprechen. Aber auch der kleine Dreibeintisch und der Striegel für das Badevergnügen in den Thermen scheinen ihre Liebhaber zu finden. Mit stoischer Ruhe begutachtet ein Lar aus bronzenen Augen das lebhafte Szenario. Der kleine Schutzgeist steht in einem bunten Tempelchen über dem Verkaufstisch. Vor ihm glimmt etwas Weihrauch und verströmt einen schweren Duft über Handwerker, Kunden und Passanten...

 

Eine Szene aus dem alten Rom? Oder doch eher aus der Provinzstadt Augusta Treverorum? Vielleicht eine Straßenwerkstatt im antiken Pompeji oder Herculaneum?

Das könnte durchaus sein. 
Aber es ist unsere Präsentation, die wohl weltweit ihresgleichen sucht. 
Die Schlagworte "Lebendige Geschichte" oder "Geschichte zum Anfassen" verwenden viele. Bei uns bekommen diese Begriffe eine vollkommen neue Dimension. Abgesehen von unserem transportablen römischen Stadthaus mit integrierter Werkstatt bieten wir exklusive Replikate aus unserer eigenen Fertigung zum Verkauf an. Dazu gibt es Workshop-Angebote und Mitmach-Aktionen, die kaum Wünsche offen lassen. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein individuelles Angebot für Ihre Veranstaltung.

 

Partner für Museumsfeste 
und Aktionstage

 


Durch die Kooperation mit der Römergruppe COH IIII VIND haben wir die Möglichkeit, über "Replik" hinaus auch den militärischen Bereich abzudecken. Die älteste Auxiliareinheit Deutschlands kann auf zahlreiche internationale Auftritte und Filmprojekte zurückschauen und stellt neben unserer  Replik-Präsentation ein zweites Highlight für jede Veranstaltung dar. Neben den militärischen Übungen und Kampftraining ist auch das übliche Lagerleben mit bis zu 20 Personen, Handwerksvorführungen und Kinderprogramm ein echtes Ereignis!

Mehr Informationen finden Sie hier:

www.vindeliker-kohorte.de