Römer und Germanen

Die berittenen Truppen am Limes


Nach der Regentschaft Trajans wandelte sich die Politik des Imperiums. Nach der vehementen Expansion, die dem römischen Reich zur größten Ausdehnung verhalf, stand nun die Sicherung der Provinzen und der gefährdeten Grenzen im Vordergrund.

links:Denar Trajans

Die Germanen im Vorfeld des Limes stellten eine permanente Bedrohung dar, auch wenn die uneinigen Stämme zunächst nicht in der Lage waren, das Reich ernsthaft zu bedrohen. Dennoch stellte man durch höchst unterschiedliche Methoden den Frieden sicher. Dies geschah zum einen durch die direkte politische Einflussnahme auf die potentiellen Gegner Roms. Durch Verträge mit der Oberschicht, Geschenke und das Einsetzen romfreundlicher Führer, so geschehen beispielsweise bei den Cheruskern mit dem in Rom geborenen Italicus im Jahre 47 n.Chr.,  wurden die Grundpfeiler für die friedliche Koexistenz gelegt.

Römisches Trinkgeschirr aus dem "Fürsten"-Grab II von Marwedel, Gem. Hitzacker
Römisches Trinkgeschirr aus einem germanischen Grab